Yoga & Psyche

In unseren Meetings betrachten wir unsere allgemein übliche psychologische Sicht- und Denkweise und schaffen Raum für eine – für viele Menschen – neue Form von Bewusstheit.

Vorwort

Grundlage und Ausgangspunkt unserer Betrachtungen ist die überlieferte Metaphysik und mit ihr das seit Jahrtausenden zur Menschheit gehörige Erbe an Weisheit. Mithilfe unseres Intellekts und unseres Blickes auf die überlieferten Weisheiten des Zen-Buddhismus bemühen wir uns, den Funktionsablauf der psychischen Vorgänge in uns verständlich zu machen. Hierzu gehört eine Gegenüberstellung des Zustandes, in dem wir uns befinden, mit jenem Zustand, in dem wir uns befinden könnten, wenn unsere Konflikte einmal beseitigt wären.

Als Vorlage unserer Gespräche dient das Buch „Die hohe Lehre“ von Dr. Hubert Benoit (1904 – 1992). Dr. Hubert Benoit war ein französischer Psychotherapeut. Sein besonderes Interesse und sein Beitrag bestand in der Entwicklung einer wegweisenden Form der Psychotherapie, die eine psychoanalytische Perspektive mit Erkenntnissen fernöstlicher, spiritueller Disziplinen, insbesondere des Zen-Buddhismus, einbezog. Dr. Benoits Denkansatz ist Ursprung und Basis unserer Gespräche. Seine Form der Sichtweise ist in unserer Einführung beschrieben und dient zur Vorbereitung auf unsere Treffen.

Metaphysik: (metá = danach, hinter, jenseits – physis = Natur, „natürliche Beschaffenheit“) ist eine Grunddisziplin der Philosophie. Metaphysische Systementwürfe behandeln in ihren klassischen Formen unter anderem die Beschreibung der Fundamente, natürliche Gesetzlichkeiten und Prinzipien sowie Sinn und Zweck der gesamten Realität bzw. allen Seins. Die metaphysischen Begriffe gehören nicht dem Bereich des Beweisbaren an. Jeder von uns kann ihnen nur in dem Maße beipflichten, in dem er intuitiv in ihnen die Klärung sonst unerklärlicher Erscheinungen erkennt. (Wikipedia Stichwort Metaphysik Stand: 05. Mai 2019 22.18 Uhr Permalink)